
Innerer BH
Der innere BH ist eine wertvolle Methode, um die Brustform langfristig zu stabilisieren und ästhetische Ergebnisse bei Bruststraffungen, Brustvergrößerungen und Brustverkleinerungen zu sichern. Ob chirurgisch oder als mechanisches Netz eingesetzt, verbessert er die Stabilität, schützt Implantate und unterstützt die natürliche Brustkontur. Eine individuelle Beratung und sorgfältige Vorbereitung sind entscheidend, um ein sicheres und dauerhaft schönes Ergebnis zu erzielen.
Ein „innerer BH“ ist ein Begriff aus der plastischen Chirurgie, der häufig im Zusammenhang mit Bruststraffungen, Brustvergrößerungen und Brustverkleinerungen fällt. Er bezeichnet sowohl chirurgische Techniken als auch spezielle, mechanische Netze (Mesh), die die Brust stützen und für eine stabile, ästhetische Form sorgen. Ziel des inneren BHs ist es, die Position der Brust zu sichern, das Gewebe zu stabilisieren und das langfristige Ergebnis der Operation zu optimieren. Der innere BH ist besonders relevant, wenn das eigene Brustgewebe nicht ausreichend Halt bietet, zum Beispiel nach mehreren Schwangerschaften, bei Alterungsprozessen, nach starken Gewichtsschwankungen oder bei sehr weichem Gewebe.
Er kann in zwei Varianten eingesetzt werden:
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Chirurgischer innerer BH: Das eigene Brustgewebe wird gezielt präpariert und umverteilt, sodass eine stabile innere Struktur entsteht. Brustgewebe und Unterhautgewebe werden gelockert, nach oben geschwenkt und mit Nähten fixiert. Dadurch wird das Volumen im Dekolleté-Bereich verbessert und die Stabilität erhöht.
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Mechanischer innerer BH (Mesh): Ein biokompatibles Netz wird im Rahmen der Operation eingebracht, um das Brustgewebe oder das Implantat zusätzlich zu stabilisieren. Das Netz unterstützt die langfristige Form, schützt Implantate und reduziert das Risiko von Komplikationen wie Verrutschen oder Kapselfibrose. Über einen Zeitraum von 18 bis 36 Monaten wird das Netz vom Körper in stabiles Bindegewebe umgewandelt, wodurch die Brustform gefestigt wird.
Ein innerer BH ist besonders sinnvoll, wenn das Brustgewebe schwach oder die Haut stark gedehnt ist. Er eignet sich für:
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Frauen nach mehreren Schwangerschaften
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Frauen mit starkem Gewebeschwund durch Alter oder Gewichtsschwankungen
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Kombinationseingriffe aus Brustvergrößerung und Straffung
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Patientinnen mit weichem Gewebe oder geringer Stabilität
Nicht in allen Fällen ist ein innerer BH erforderlich. Bei ausreichendem Gewebe oder kleiner Brustgröße kann auf die Technik verzichtet werden. Die Entscheidung hängt immer von der individuellen Anatomie und den ästhetischen Zielen ab.
AUFENTHALT
7 Tagen
1 Nacht im Krankenhaus
DAUER DER OPERATION
3-4 Stunden
ANÄSTESIE
Vollnarkose
GENESUNG
ca. 6 Wochen
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